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Die Familienwohngruppe 

Die Familienwohngruppe Die Rund um die Uhr - Schichtdienstgruppe mit ergänzenden Leistungen in Form einer Familienwohngruppe ist ein Angebot der Kinder- und Jugendhilfe im Rahmen der Arbeit der gemeinnützigen Stiftung Haus Pius XII.

In dieser Hilfeform betreut die Stiftung Haus Pius XII insgesamt 12 Jungen und Mädchen ab 4 Jahren in einer Gruppe, die von unserem pädagogischen Fachpersonal betreut wird. Außerdem steht der Gruppe eine Hauswirtschaftskraft und die pädagogische Lernbegleitung zur Verfügung.

Zielgruppe

Die Familienwohngruppe ist konzipiert für Kinder und Jugendliche aus Familien, die ihre Erziehungsaufgabe nicht leisten können. Diese Kinder sollten bereit und fähig sein, in einer Gruppe zu leben und mit wechselnden Bezugspersonen umzugehen. Integriert in diese Arbeit sind sowohl ausländische wie auch behinderte Kinder und Jugendliche, so dass eine kulturelle und soziale Vielfalt besteht von Menschen mit verschiedensten Lebenshintergründen.

Zielsetzung und Arbeitsansatz

Da die Kinder und Jugendlichen in der Familienwohngruppe mittel- oder langfristig außerhalb ihrer Familie leben müssen, ist das Ziel der pädagogischen Arbeit, mit diesen eine Lebensstruktur zu entwickeln, die ihnen Sicherheit, Geborgenheit und einen Lebensmittelpunkt gibt.

Um dieses zu erreichen, richtet sich die pädagogische Arbeit nach folgenden Schwerpunkten:

  • In der Familienwohngruppe wird verstärkt auf Bindung, Beziehung, Sicherheit und Eindeutigkeit hingearbeitet. Durch die innewohnende Pädagogenfamilie und die Konstanz der sozialpädagogischen Fachkräfte, die rund um die Uhr für die Kinder und Jugendlichen Ansprechpartner sind, sollen die Kinder und Jugendlichen wieder Vertrauen erfahren und in sich selbst entwickeln können.

  • Bereits im Aufnahmeverfahren sollte erreicht werden, dass den Kindern und Jugendlichen von ihren Eltern bzw. Familien die Erlaubnis erteilt wird, sich in der Familienwohngruppe wohl zu fühlen und Beziehungen eingehen zu können.

Pädagogische Leistungen

Bereits im Aufnahmeverfahren wird der Bedarf jedes einzelnen Kindes oder Jugendlichen gemeinsam mit seiner Familie und dem Jugendamt herausgearbeitet, um kompetente Betreuungsarbeit und am Einzelfall orientierte Unterstützung auch in der Gruppe leisten zu können. Die pädagogische Arbeit hat folgende Inhalte:

  • Individuelle Förderung, die in den Alltag integriert ist. Auf der Basis der Hilfeziele und der Erziehungsplanung geht es in Gesprächen und gemeinsamen Aktivitäten darum, gemeinsam Entwicklungsziele zu formulieren, umzusetzen und zu reflektieren.
    In der Praxis geht es hierbei von der Anleitung in hauswirtschaftlichen Tätigkeiten über gemeinsame Einkäufe und Behördengänge bis zur Unterstützung im psychosozialen Bereich und Krisenintervention. Je nach Entwicklung gehört auch die Unterstützung der Verselbstständigung zu unseren Aufgaben.

  • Spezielle Aufgaben im Leben mit ausländischen oder behinderten Kindern und Jugendlichen nehmen wir wahr, indem wir z. B. Verbindungen zum jeweiligen Kulturkreis vermitteln, uns um Sprachförderung und verwandtschaftliche Kontakte kümmern und die ausländerrechtlichen Angelegenheiten mit betreuen. Das Leben mit Kindern aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen sowie mit speziellen Handicaps und Behinderungen wird als Bereicherung für uns und die Kinder erlebt.

  • Die Familie ist für jedes Kind das wichtigste Bezugssystem. Das verpflichtet uns, die Familie zu stärken und den Beziehungsstrukturen zwischen Kind und Eltern größte Aufmerksamkeit zu widmen. In Gesprächen und Kontakten werden die Eltern an der Entwicklung ihrer Kinder beteiligt, indem gemeinsam Ziele entwickelt und konkrete Handlungsweisen abgesprochen werden.

  • In der pädagogischen Gruppenarbeit wird auf die altersgerechte Beteiligung aller Kinder und Jugendlichen Wert gelegt. In regelmäßigen Gruppensitzungen und bei gemeinsamen Aktivitäten werden die Kinder an Planungen und Entscheidungsprozessen des Gruppengeschehens und persönlicher Belange beteiligt.

An der Ostsee
  • Die schulische Förderung umfasst sowohl die tägliche Unterstützung bei den Hausaufgaben, als auch die Hilfe bei Schulschwierigkeiten, Auswahl geeigneter Schulen und intensive Kooperation mit den Lehrkräften. Ältere Jugendliche werden an das Thema berufliche Orientierung herangeführt.

  • In der Freizeitbetreuung werden die Kinder alters- und entwicklungsgemäß zu kreativem und aktivem Tun angeregt. Neben den Freizeitangeboten auf dem Gelände (Fußball, Volleyball, Basketball, Fitness- und Billardraum) werden von uns auch öffentliche Angebote genutzt und Veranstaltungen besucht. Freizeitprojekte (Schwimmen, Reiten, Drachenbau) ergänzen neben gemeinsamen Reisen das Anliegen, Interesse zu wecken, Selbstbewusstsein und Gruppengefühl zu stärken.

Lage und Ausstattung des Hauses

Die Stiftung Haus Pius XII hat ihren Sitz in der Sophie-Charlotte-Straße in Berlin-Zehlendorf.

Auf einer Fläche von 2550 qm befinden sich – umgeben von einem großen Garten mit Spiel- und Freizeitmöglichkeiten – die Häuser Sophie-Charlotte-Straße 31 (Haus Pius) und 33a (Haus Giovanni)

Sie sind verkehrstechnisch gut angebunden, so dass sowohl die Eltern aus anderen Stadtbezirken die Einrichtung gut erreichen können, als auch die Kinder alle Schulformen zur Verfügung haben:
Haupt-, Sonder- und berufsbildende Schulen mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Grund-, Realschule und Gymnasium sind in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar.

Die Räumlichkeiten der Familienwohngruppe, sind so angelegt, dass alle Kinder Einzelzimmer haben. Außerdem sind eine große Wohnküche, ein großer Gemeinschafts- und Spielraum, ein Therapie- und Mehrzweckraum und natürlich die entsprechenden Sanitäreinrichtungen für die Gruppe vorhanden.

 

Die Konzeption der Familienwohngruppe ansehen ?

 

 

     
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